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Handtrainer – die besten Modelle im Test

Hands

Unsere wichtigsten Werkzeuge im Alltag sind die Hände. Insgesamt 33 eigenständige  Muskeln steuern unsere präzisen Bewegungen, Griffe und Gesten. Diese bestehen aus haarfeinen sowie kräftigeren Muskelfasern. Mit ihrer Hilfe kann die Hand zupacken, sich beugen und strecken. Eine starke und bewegliche Hand ist daher für jeden wichtig. Armmuskulatur und Griffkraft müssen wie auch andere Muskelpartien regelmäßig trainiert werden, um kräftig zu bleiben. Dies kann in verschiedenen Situationen von Nutzen sein. Musiker und Sportler, die ihre Hände viel nutzen. Beim Kraftraining oder auch für Menschen, die viel mit ihren Händen arbeiten, ist eine trainierte Handmuskulatur unabkömmlich. Auch nach Unfällen oder im hohen Alter kann Hand-Training sinnvoll sein. Für dieses gezielte Training der Muskelpartien in den Händen eignet sich am besten ein Handtrainer, Fingertrainer oder auch Fingerhantel genannt. Auf dem Markt gibt es viele Handtrainer und Fingerhanteln verschiedener Hersteller, die wir genauer unter die Lupe nehmen wollen. Welche Modelle es gibt und wie diese im Test abschneiden, erfahren Sie hier.

Die besten Handtrainer des Jahres

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Wie funktioniert ein Handtrainer?

Mit einem Handtrainer  bzw. Fingerhantel können Muskeln und Griffkraft gezielt und effektiv trainiert werden. Er unterstützt, kräftigt und baut die Finger- und Handkraft auf, während der gesamte Unterarm gestärkt wird. Dazu fördert der Handtrainer die Durchblutung und hat durch die regelmäßige knetende Bewegung einen entspannenden Effekt. Die Motorik der Finger profitiert ebenfalls von regelmäßigen Üben mit einem Handtrainer. Im Grund wird mit dem Gerät Druck oder Widerstand erzeugt, dem sich die Hand entgegensetzen muss. Dadurch wird die Handmuskulatur gefordert und die kleinsten Muskelpartien werden durch das kraftvolle Zupacken mit dem Handtrainer gestärkt. Es gibt verschiedene Formen von Fingertrainer. Sie können rundlich oder wie eine Zange konzipiert sein. Je nach Modell variiert auch das verwendete Material des Handtrainer. Kunststoff, Gummi und Metall sind die beliebtesten Werkstoffe. Die Modelle funktionieren nach unterschiedlichen Prinzipien. Einige Handtrainer arbeiten durch den Widerstand einer Feder, andere werden gehalten, geknetet oder zugedrückt. Eine beliebte Variante des Fingertrainer ist der Powerball. Dieser erzeugt durch Rotation eine Drehkraft, die sich auf die Muskeln auswirkt. Hier muss die Hand auf die Bewegungen des Balls reagieren und wird stärker gefordert. Mit diesem handlichen Gerät kann das Hand-Training bequem zu jederzeit an jedem Ort durchgeführt werden und kostet kaum Zeit. Der Handtrainer kann auf der Arbeit sowie Abends vor dem Fernseher genutzt werden.

So trainiert man richtig mit einem Handtrainer?

Die Handmuskulatur unterscheidet sich nicht von der Muskulatur des restlichen Körpers. Um Erfolge zu verzeichnen, muss der Handtrainer regelmäßig zum Einsatz kommen. Als Training empfiehlt sich vier Tage die Woche rund drei Sätze á 15 Wiederholungen zu machen. Nach einpaar Wochen können erste Fortschritt mit dem Training verzeichnet werden. Wichtig ist, den Widerstand von der Fingerhantel und somit den Reiz für die Muskulatur stetig zu erhöhen. Zu Trainingsbeginn sollten die Hände warm sein, denn Griffkraft-Training mit kalten Händen erhöht das Verletzungsrisiko, belastet passive Areale und aktiviert dabei zu wenig aktive Muskeln. Des Weiteren ist nur eine geringerer Kraftentwicklung möglich. Das Strechting von Unterarmen und Finger vor dem Griffkraft-Training bereitet die Muskulatur vor und erhöht Durchblutung sowie Aktivierung der Muskulatur über das Nervensystem. Mit dem Handtrainer können, wie beim Kraftsport auch, verschiedene Übungen durchgeführt werden. Das Training kann dynamisch, negativ betont sowie statisch sein oder es kann bestimmte Intensitätstechniken oder verschiedene Variationen der Kadenz (Bewegungsgeschwindigkeit) einbinden.

Was muss man beim Kauf beachten?

Das Angebot von Handtrainern auf dem Markt erscheint sehr groß. Die Wahl des richtigen Handtrainers kann nach Geschmack und Vorliebe zwischen Knet-, Greif- und Gummiball getroffen werden. Unterschiede in Material und Verarbeitung der Fingertrainer sind im Test je nach Qualität und Hersteller deutlich. Für manche sind unterschiedliche Härtegrade zum Kneten sehr wichtig, für andere sind Fingerhanteln und Handgreifer effektiver. Dabei kommt es immer auf den richtigen Widerstand an, der bei 30-60 Kg liegen sollte für Krafttraining und bei 10-30 Kg bei Training zu gesundheitlichen Zwecken. Je nachdem, wo der Handtrainer genutzt werden soll, eignet sich eine verschiedene Variante. Wenn die Hand viel unterwegs oder im Büro trainiert werden soll, ist ein Knetball am besten. Dieser hat eine besonders starke Wirkung und kann deshalb nicht allzu lange genutzt werden. Die Belastung und Kraftauswirkung des Handtrainer auf die Muskeln ist zu stark. Mit der Fingerhantel und dem Handgreifer, die mit einem Federwiderstand arbeiten, steht es ähnlich. Es gibt Modelle, die durch eine Noppenstruktur beim Training mehr Wärme entwickeln und die Durchblutung anregen sowie eine Massagefunktion haben. Moderne Handtrainer haben eine Display-Anzeige, die Anzeige wie viele Griffe gemacht wurden. Wie beim Zählen der Schritte kann dies sehr motivierend wirken.

Fazit- der beste Handtrainer im Test

Welcher Handtrainer für Sie der Beste ist, kommt vor allem auf die Intention für das Training an. Das Hand-Training kann dienen, um die Griffkraft und Muskulatur zu stärken, den Wiederaufbau von Muskeln fördern oder im Alter Bewegungseinschränkungen vorzubeugen. Wenn der Handtrainer oder die Fingerhantel viel unterwegs genutzt werden soll, zeigte der Test, dass ein Powerball oder Handgreifer am handlichsten und bequemsten sind. Der Handtrainer sollte gut in die Hand passen und hochwertig verarbeitet sein, um kleinere Verletzungen zu vermeiden. Um den  Reiz für den Muskel erhöhen zu können, sollte der Widerstand verstellbar sein. Wenn Sie jedoch eher eine therapeutische Wirkung mit dem Handtrainer erzielen wollen, darf der Widerstand nicht zu hoch sein und die Muskeln überlasten. Im Test zeigte sich, dass hochwertige Modelle eine bessere Leistung bieten.

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