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Rasenmäher Test – Für den perfekten Rasen

Rasenmäher

Spätestens im Frühjahr, wenn die ersten Sonnenstrahlen wieder rauskommen und die Blumen anfangen zu blühen, fangen viele Hobby-Gärtner damit an, den Garten auf Vordermann zu bringen. Ein prachtvoller Garten wird maßgeblich du eine schöne und gleichmäßig geschnittene Grünfläche bestimmt. Um das zu gewährleisten, muss der Garten regelmäßig gepflegt werden. Ein geeigneter Rasenmäher ist das beste Hilfsmittel, um den Garten in Schuss zu halten und den Rasen zu Trimmen.

Wir haben eine große Anzahl an Rasenmäher getestet und die vier besten herausgesucht, damit auch Sie in den vollen Genuss eines perfekt geschnittenen Rasens kommen.

Die besten Rasenmäher im Test

AL-KO Benzin-Rasenmäher Classic 4.26 P-A, 42 cm Schnittbreite, 2.0 kW Motorleistung, für Rasenflächen bis 800 m², Schnitthöhe 7-fach verstellbar, robustes Stahlblechgehäuse, inkl. 65 l Fangkorb mit Füllstandsanzeige
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  • Leichter und sehr wendiger Benzinrasenmäher mit gutem Preis-Leistungsverhältnis
  • Ergonomisch geformter Führungsholm für angenehmes Arbeiten - klappbar für platzsparende Aufbewahrung
  • Rasenschonende, kugelgelagerte Breitbereifung für optimalen Mähkomfort und beste Traktion in unebenen Gelände
  • Integrierter Tragegriff für leichten Transport
  • Engineered in Germany - Made in Austria
EUR 218,58

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Bosch Rasenmäher Rotak 40 (Grasfangbox 50 l, 1700 W, Ergoflex-System, Schnittbreite: 40 cm, Schnitthöhe: 20-70 mm)
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  • Der Rasenmäher Rotak 40 - Mit einer Schnittbreite von 40 cm besonders für größere Flächen geeignet
  • Der verlängerte Rasenkamm ermöglicht randnahes Schneiden entlang von Mauern, Beeten und Rasenkanten
  • Der Rasenmäher erfasst durch innovative Luftstromtechnologie und Leaf-Collect-Funktion sämtliches Schnittgut sowie Herbstlaub und erspart somit jegliche Nacharbeit
  • Dank dem gehärteten Stahlmesser wird Ihr Gras auch unter schwierigen Bedingungen optimal geschnitten
  • Lieferumfang: Rotak 40, Grasfangbox 50 l, Karton (3165140661768)
EUR 221,53

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Einhell Elektro Rasenmäher GC-EM 1536 (1500 W, 36 cm Schnittbreite, 38 l Fangsack, 25-65 mm Schnitthöhe, Highwheeler)
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  • Kraftvoller Carbon Power Motor mit hohem Drehmoment
  • 5-stufige zentrale Schnitthöhenverstellung und die rasenschonenden, großflächigen Räder sorgen für ideales Ergebnis
  • Einfaches Arbeiten durch geringes Gewicht, sowie höhenverstellbaren Führungsholm
  • 38l Fangbox mit Füllstandsanzeige
  • empfohlen für Rasenflächen bis 600 m²
EUR 89,00

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Makita Benzin-Rasenmäher, 41 cm, PLM4120N
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  • zuverlässig
  • robust und langlebig
  • professionelles Werkzeug von Makita
  • Optimal für Grundstücke bis 1.000 m2
  • Solides und stabiles Mähgehäuse aus Stahlblech
  • Ergonomisches Griffsystem für bequemes Manövrieren
  • Zentral verstellbare Schnitthöhe
  • Nylon-Grasfangsack mit stabilem Hardtop und fester Bodenplatte
EUR 254,99

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Was ist ein Rasenmäher?

Früher wurde zum Schneiden von Gras eine Sichel oder Sense benutzt. Dies erforderte viel Geschick, war sehr anstrengend und erforderte zudem viel Zeit. Inzwischen gibt es motorbetriebene Gartengeräte, die diese Arbeiten effizienter, einfacher und schneller erledigen. Ein Rasenmäher ist solch ein Gartengerät, welches dazu genutzt wird, den Rasen zu schneiden und auf eine gewünschte Länge zu trimmen. Heutzutage gibt es eine große Vielzahl an verschiedenen Typen von Rasenmähern, die je nach Größe und Beschaffenheit der Rasenfläche zum Einsatz kommen. Für den privaten Gebrauch sind Elektro- und Benzin-Rasenmäher sehr beliebt und erfüllen Ihren Zweck voll und ganz. Hierbei handelt es sich um sogenannten Sichelmäher, bei dem ein horizontal angeordnetes Messer auf einer senkrechten Welle rotiert und dabei das Gras im freien Schnitt förmlich abschlägt. Die Messer bei einem Rasenmäher sind aerodynamisch angewinkelt und erzeugen durch die hohe Drehzahl eine Luftströmung, die das abgetrennte Gras nach oben befördert und in einen Auffangbehälter bläst. Dieser lässt sich nach dem Rasenmähen leicht entnehmen und z.B. in einem Komposthaufen entleeren.

Der passende Rasenmäher: Elektro oder Benzin?

Bei der Wahl des richtigen Rasenmähers sollte man die Größe der Rasenfläche beachten, die man schneiden möchte. Je größer der Garten, desto eher sollten Sie zu einem Benzin-Rasenmäher greifen. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass Sie für einen Elektro-Rasenmäher stets eine Stromquelle zur Verfügung haben müssen und ein entsprechend langes Stromkabel dann durch Ihren Garten verlegen müssen. Bis zu einer Fläche von ca. 500 qm² sind Elektro-Rasenmäher sehr gut geeignet und verrichten gute Dienste. Haben Sie einen größeren Garten mit bis zu 1500qm², empfiehlt sich ein Benzin-Rasenmäher. Dieser ist flexibel einsetzbar, benötigt keine externe Stromquelle und lässt sich frei bewegen. Somit kommen Sie auch in Ecken und Bereich, die Sie mit dem Elektro-Rasenmäher nicht erreichen können. Ein weiterer Vorteil von Benzin-Rasenmähern sind die PS starken Motoren, die ein effizientes Schneiden erlauben. Die Benzinmotoren haben aber auch Ihre Nachteile: zum einen haben diese Modelle weitaus mehr Gewicht und zum anderen müssen Sie hier mit einem höheren Anschaffungspreis rechnen. Eines haben Elektro- und Benzin-Rasenmäher gemeinsam: bei beiden wird das Messer nach einer gewissen Zeit stumpf und muss nachgeschliffen werden. Außerdem sollte die Graslänge nicht die 15cm übersteigen, da die Messer sonst nicht ordentlich schneiden können.

Wie häufig sollte der Rasenmäher benutzt werden und was gibt es zu beachten?

Wie häufig Sie den Rasenmäher benutzen hängt in erster Linie von Ihren Vorlieben ab. Manche Gartenliebhaber mögen den Rasen lieber frisch geschnitten und kurz, andere wiederum etwas länger und weich. Wichtig ist, dass das Gras nicht länger als 15 cm lang sein sollte, und diesbezüglich in regelmäßigen Abständen geschnitten wird. Wer seinen Garten regelmäßig mäht, sorgt für ein dichteres und robusteres Grün. Hierzu eignet sich am besten ein Rasenmäher mit scharfen Messern und einer hohen Drehzahl. Je schärfer und schneller das Messer rotiert, desto sauberer werden die Grashalme abgeschlagen und ergeben am Ende ein feines Schnittbild. Verwenden Sie hingegen eine stumpfe Klinge, werden die Grashalme eher abgerupft, Halmenden fransen aus und der Rasen wird braun. Sollten Sie bemerken, dass das Schnittbild nicht mehr so fein ist, überprüfen Sie die Messer auf Abnutzungsspuren und schärfen es ggf. nach. Entdecken Sie dabei Scharten, welche z.B. durch herumliegende Steine und Stöcke verursacht werden, sollten Sie das Messer komplett austauschen. In deutschen Gärten findet man i.d.R. zwei Arten von Rasen: den sogenannten Zierrasen, der sehr empfindlich auf Belastung reagiert und deshalb eher Zierde ist und den sogenannten Gebrauchsrasen, welcher problemlos betreten werden kann und einigem standhält. Beide Rasenarten sollten zwischen ein- bis zweimal mal pro Wochen geschnitten werden. Die Schnitthöhe richtet sich ebenfalls an die Vorlieben des Gartenhalters, sollte aber zwischen 10 bis 30 mm beim Zierrasen und zwischen 35 bis 50 mm beim Gebrauchsrasen liegen, damit das Gras optimal gedeiht und eine schöne grüne Farbe erhält.

Worauf Sie beim Kauf eines Rasenmähers achten sollten

Einen Rasenmäher zu kaufen, ist eine langfristige Investition. Damit Sie einige Jahre Spaß und Freude an dem Rasenmäher haben, ist es umso wichtiger, sich von Anfang an für das richtige Modell und den richtigen Typ zu entscheiden. Wir nennen Ihnen die wichtigsten Kriterien, die Sie vor einem Fehlkauf bewahren und sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf unbedingt achten müssen.

  • Größe: Desto größer der Rasenmäher, desto größer ist auch das Messer und der Auffangbehälter für das Schnittgut. Dadurch ist es möglich, den Rasen effizienter und schneller zu schneiden. Im Umkehrschluss erfordert ein größerer Rasenmäher mehr Kraftaufwand und muss auch entsprechend Platz zum lagern haben.
  • Gewicht: Rasenmäher müssen per Hand geschoben werden, sodass ein höheres Gewicht auch gleichzeitig mehr Kraftaufwand bedeutet. Benzin-Rasenmäher bringen oftmals einige extra Kilos auf die Waage, was vor dem Kauf bedacht werden sollte.
  • Fassungsvermögen des Fangkorbs: Ein Fangkorb fängt das geschnittene Gras auf. Je größer der Fangkorb ist, desto länger können Sie Rasen mähen, ohne den Korb leeren zu müssen. Beachten Sie jedoch, dass der Fangkorb schwerer wird, desto mehr Gras Sie mähen. Ein Fassungsvermögen von 40 bis 30 Litern sollte der Fangkorb idealerweise haben.
  • Schnittstufen: Um das Gras auf die optimale Länge zu schneiden, bieten Rasenmäher in der Regel 4-5 Schnittstufen an, die sich ganz einfach über die Reifenaufhängung einstellen lässt.
  • Leistung und Geschwindigkeit: Die Geschwindigkeit, mit der eine Grasfläche gemäht werden kann, hängt maßgeblich von der Größe und der Leistung des jeweiligen Rasenmähers ab. Je größer das Messer ist und desto kraftvoller es arbeitet, desto weniger Arbeit haben Sie. Ein Elektro-Rasenmäher benötigt in etwa die doppelte Zeit für eine Fläche, die ein Benzin-Rasenmäher bräuchte.
  • Geräuchentwicklung: Der Rasenmäher zählt mitunter zu den lautesten Gartengeräten in Privathaushalten. Dies kann ein Grund sein, sich für ein möglichst leises gerät zu entscheiden. Elektro-Rasenmäher sind um ein vielfaches leiser, als benzinbetriebene Rasenmäher und daher eher geeignet, wenn der Lärm in Grenzen gehalten werden soll.

Rasenmäher Test – Fazit

Wenn Sie stolzer Besitzer eines größeren Gartens sind, kommen Sie um einen Rasenmäher nicht drum herum. Die Auswahl fällt meistens nicht leicht, das es verschiedene Modell- und Antriebstypen gibt, die erhebliche Unterschiede aufweisen. Wenn Sie eher einen kompakten Rasenmäher haben möchte, der sich leicht bedienen lässt und nicht allzu viel Krach macht, ist der Elektro-Rasenmäher die richtige Wahl für Sie. Besonders für kleinere Vorgärten mit geringer Fläche eigenen sich diese Rasenmäher. Bei größeren Gärten lohnt sich die Investition in einen Benzin-Rasenmäher. Dieser ist zumeist größer und hat einen leistungsstarken Motor, womit sich große Grünflächen rasend schnell schneiden lassen.

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