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Holzkohlegrill Test – Die besten Grills im Vergleich

Holzkohlegrill Test

Werden die Tage wärmer, wird es Zeit für eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen: Grillen. Statistiken zeigen, dass die Holzkohle nach wie vor auf Platz 1 liegt. Die Methode eines Holzkohlegrills gibt dem Fleisch ein besonderes Aroma, auf das viele Grillfans schwören. Wenn es um das perfekte Grillerlebnis geht, gibt es viele Kriterien zu berücksichtigen. Bei der Leistung und dem Komfort eines Grills kann es große Unterschiede geben.

Wir haben die besten Holzkohlegrills getestet und geben hier einen Überblick über die Testsieger:

Die besten Holzkohlegrills im Test

Jamestown Dexter XL Kugelgrill mit extra großem Aschetopf inkl. Thermometer im Deckel | Hochwertiger Grill für EIN gelungenes Barbecue

  • Der XL Kohlegrill von Jamestown ermöglicht durch seine runde Form & integrierte Kohletrenner sowohl direktes als auch indirektes Grillen: Indirekt gegrillt bleibt dein Fleisch besonders saftig!
  • Durch das Deckelthermometer und die regelbare Luftzufuhr lässt sich die Temperatur präzise steuern und das seitlich aufklappbare Rost sorgt für besonders einfaches Nachfüllen der Holzkohle
  • Zwei Räder machen den Holzkohlegrill mobil und der abnehmbare Aschetopf sorgt nach dem Grillen für eine schnelle und einfache Reinigung
  • Jamestown Grills stehen für echte Qualität und die ehrlichste Sache der Welt: das Grillen - erlebe unvergessliche Grillabende und BBQs mit Jamestown
  • Lieferumfang: 1x Rundgrill DEXTER XL von Jamestown mit Aschetopf, 1x Grillrost mit Grillflächen-Ø von 54 cm
EUR 129,99
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Landmann 11510 Holzkohlegrill Schwarz 110 x 155 x 67 cm

  • Großzügiger Holzkohlegrillwagen mit emailliertem dreiteiligen Grillrost (79,5 x 25 cm)
  • Inklusive großflächigem Warmhalterost (75,7 x 25 cm)
  • Zwei separat höhenverstellbare Kohlewannen und die Temperaturanzeige im Deckel sorgen für ideal gegrilltes Grillgut
  • Die zwei stabilen Seitentische lassen sich platzsparend einklappen
  • Inklusive Besteckhalter und Flaschenöffner
EUR 325,89
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Tepro Grillwagen "Toronto XXL" Holzkohlengrill

  • Grillfläche mit Rost-in-Rost-System: Erweitern Sie die Einsatzmöglichkeiten Ihres Grills um ein Vielfaches!
  • Die Grillfläche besteht aus 2 gleichgroßen emaillierten Grillrosten und beträgt insgesamt ca. 71,5 x 46 cm.
  • Die großflächige ca. 67 x 24 cm Warmhaltefläche, bietet Ihnen genug Platz, um das Grillgut während des Verzehrs bei gleichbleibender Temperatur zu halten.
  • Der Kaminabzug sorgt dafür dass der Grillwagen "Toronto XXL" auch optimal für das Räuchern geeignet ist.
  • "Toronto XXL" Grillwagen verfügt über 2 stabile Seitentische um das Grillgut abzulegen, 2 Räder sowie eine Achenschublade, um diese nach dem Grillen leicht entsorgen zu können.
  • Mit Hilfe des integrierten Deckelthermometers kann der Grillchef die Temperatur im Grill bequem beobachten und genau einschätzen, wann er durch die Kohleklappe weiteres Brennmaterial nachlegen muss.
  • Neben den genannten Vorteilen runden kleine Details, wie der Flaschenöffner oder die Besteckhaken, den "Toronto XXL" ab
Nicht verfügbar
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Weber Holzkohlegrill Original Kettle Premium 57 cm, schwarz

  • Ihm wurde das Design eines Kugelgrills verpasst, was ihn besonders modern aussehen lässt. Die runde Grillfläche mit einem Durchmesser von 57 cm bietet Platz für ca. 16 Steaks
  • Seine Maße von 62 cm x 51,5 cm x 89 cm (L x B x H) machen ihn besonders kompakt
  • Auf seinen Rollen können Sie ihn bequem dorthin rollen, wo er gebraucht wird - und wieder zurück. Ein geschlossener Aschekasten unterhalb des Grills erleichtert Ihnen das Reinigen erheblich
  • Ein geschlossener Aschekasten unterhalb des Grills erleichtert Ihnen das Reinigen erheblich
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Welcher Holzkohlegrill ist der richtige?

Um zu entscheiden, welcher Grill, der richtige für einen ist, sollte man einige Kaufkriterien berücksichtigen. Die grundlegendste Entscheidung beim Vergleich der Grills ist zunächst, ob der Grill stationär im Garten aufgestellt werden soll oder transportabel sein muss. Transportable Holzkohlegrills sind meist günstiger, bieten aber wenig Grillfläche auf dem Rost für Grillgut und sind unkomfortabel. Für das Grillen im Park mit Holzkohle ist ein kleiner Kugelgrill oder ein Einweggrill geeignet. Wer die Möglichkeit hat seinen Grill stationär zu nutzen, sollte auf ein größeres Holzkohlegrill-Modell zurückgreifen. Die großen Holzkohlegrills bieten im Vergleich mehr Grillfläche für Grillgut und können gleichzeitig mehr Menschen versorgen. Zudem gibt es bei diesen Holzkohlegrills auch mehr zusätzlichen Funktionen, wie z. B. ein Temperatur-Messer oder Warmhalte-Rost.  

Bei der Kaufentscheidung für einen Holzkohlegrill spielt natürlich auch der Preis eine Rolle. Ein großer Holzkohlegrill ist bereits ab 100 bis etwa 300 Euro zu haben. Der Preis spiegelt häufig auch den Funktionsumfang eines Holzkohlegrills wider. Wem die Standard-Funktionen reichen, kann einen Grill mit einem großen Grillrost bereits für 100 Euro bekommen. Wer auf Komfort nicht verzichten möchte, sollte etwas mehr Geld in Grills investieren. Zusatzteile und Funktionen können das Grillerlebnis bedeutend angenehmer machen. So muss man sich beispielsweise nicht auf sein Gefühl verlassen und dauernd nach der Kohle sehen, wenn ein Temperatur-Messer im Deckel eingebaut ist. Ein Blick auf die Temperaturmesser zeigt, ob auf der Kohle bereits gut gegrillt werden kann.

Unsere vier Holzkohlegrill-Testsieger im Vergleich

Der Weber-Grill ist der meistverkaufte Kugelgrill in den USA. Unser Test zeigte, dass auf dem Grillrost bis zu 16 Steaks gleichzeitig gegrillt werden können. Eine große Grillfläche auf dem Rost ist bei einem Holzkohlegrill wichtig, um auf einer Party oder bei einem geselligen Abend viele Gäste mit Fleisch versorgen zu können. Auch geschmacklich konnte der Kugelgrill von Weber überzeugen. Das geschlossene Aschefach ist hilfreich und erleichtert das Reinigen des Grills. Zusätzlich ist eine kleine Plastikschale beim Grill mitgeliefert, mit der die richtige Menge Kohle aus dem Sack entnommen werden kann, ohne sich dabei die Hände schmutzig zu machen.

Der Kugelgrill von Jamestown ist etwas günstiger als der Grill von Weber, steht ihm aber in nichts nach. Der Grillrost ist aus Edelstahl und lässt sich sogar durch ein Modular-System mit einem Pizzastein oder einer Pfanne erweitern. Das geschlossene Aschefach verfügt über einen zusätzlichen Griff mit dem der Behälter bequem entnommen werden kann. Der Weber Grill verfügt über einen solchen Griff nicht. Das hat den Nachteil, dass bei dem Modell von Weber erst gewartet werden muss, bis der Aschebehälter komplett abgekühlt ist. Bei beiden Holzkohlegrills vom Modell Kugelgrill im Test ist ein Thermometer im Deckel eingebaut.

Der Holzkohlegrill von Landmann besticht in unserem Vergleich mit einer großen Grillfläche und einem zusätzlichen Rost um Grillgut warmzuhalten. Über zwei verschiedene Kohlefächer bei diesem Holzkohlegrill ist direktes und indirektes Grillen möglich. Nach dem Grillen kann man zum Säubern des Grills eine ganzflächige Ascheschublade herausziehen. Der Grill von Landmann verfügt zudem über zwei Ablageflächen, auf denen gut ein Teller abgestellt werden kann. Diese sind auch einklappbar. Das erleichtert das Grillerlebnis. Ein Pluspunkt ist auch der zusätzlich angebrachte Flaschenöffner an der Vorderseite des Grills. Auch bei diesem Holzkohlegrill ist ein Thermometer im Deckel verbaut.

Der Holzkohlegrill von Tepro bietet im Vergleich eine minimal kleinere Grillfläche als der Grill von Landmann und hat nur eine Fläche für Holzkohle. Dafür bietet der Tepro-Grill die Möglichkeit über einen Griff das Kohle-Fach in verschiedenen Höhen einzustellen. Das klappt sogar während dem Grillen und ermöglicht, wie bei einem Gasgrill, eine Regelung der Temperatur. Das Grillgut kann dadurch, wie beim Holzkohlegrill von Landmann, direkt oder indirekt gegrillt werden. Durch die Klappen an der Vorderseite des Grills kann man sowohl beim Landmann Grill, als auch beim Holzkohlegrill von Tepro gut Holzkohle nachlegen, ohne den Grillrost abnehmen zu müssen. Dies ist ein Vorteil im Gegensatz zu den klassischen Kugelgrills wie zum Beispiel von Weber. Durch den Kaminabzug kann der Grill von Tepro auch zum Räuchern mit Kohle verwendet werden. Der Rost dieses Holzkohlegrills hat eine Emaille-Beschichtung. Neben einem Flaschenöffner, Thermometer und klappbaren Ablageflächen bietet der Tepro Grill zudem einen Haken für das Grill-Besteck. Unser Fazit: Beim Tepro Grill wurde an alles gedacht. Insgesamt haben die Holzkohlegrills von Tepro und Landmann den Vorteil, dass der Deckel beim Öffnen automatisch arretiert wird. Bei einem Kugelgrill gibt es diesen Komfort einer Halterung für den Deckel häufig nicht.

Die wichtigsten Test-Kriterien der Grills im Überblick

  • Preis
  • Funktionsumfang
  • Hitzeentwicklung
  • Grillfläche
  • Geschmack
  • Zubehör
  • Bedienbarkeit

Darf man mit einem Holzkohlegrill auf dem Balkon grillen?

Grillfans die keinen eigenen Garten haben kommen schnell in Versuchung auf dem heimischen Balkon zu grillen. Mag das in den meisten Fällen ohne Probleme klappen, ist das jedoch nicht ganz ungefährlich. Aufgrund der Rauch und Brandgefahr steht in vielen Hausordnungen oder Mietverträgen, dass das Grillen mit Holzkohlegrills auf dem Balkon nicht gestattet ist. Wer eine solche Klausel nicht im Mietvertrag stehen hat, darf auf seinem Balkon mit Holzkohle grillen. Jedoch sollte man eine starke Rauch- und Geruchsentwicklung vermeiden, um seine Nachbarn nicht zu belästigen. Für die Benutzung auf dem Balkon und in Innenräumen eignen sich daher besonders elektrische Tischgrills. In unserem Test stellen wir die besten Tischgrills vor. Eine Alternative zum Grillen mit Holzkohle im heimischen Garten oder Balkon sind Parks. In vielen Parks und Grünanlagen ist es gestattet zu grillen. In geschlossenen Räumen sollte übrigens keinesfalls mit Holzkohlegrills gegrillt werden. Durch die Entstehung von Kohlenmonoxid kann es zu Vergiftungen kommen, die innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen.

Wie vermeidet man Rauch bei einem Holzkohlegrill?

Eine Ursache für einen stark qualmenden Grill ist häufig der falsche Anzünder. Paraffin-Würfel und flüssige Anzünder qualmen stärker und riechen unangenehm. Rauchärmer sind Öko-Anzünder wie zum Beispiel in Wachs getauchte Holzspäne. Holzkohlebriketts tendieren dazu stärker zu qualmen, da beim Anzünden die Stärke, mit denen die Briketts meist gebunden wird, verbrennt. Klassische Holzkohle qualmt weniger stark, dafür bleibt die Hitzezufuhr der Glut nicht so konstant. Auch das Grillgut selbst kann für die Rauchentwicklung verantwortlich sein. Tropft Fett vom Grillrost in die Glut können Stichflammen und Qualm die Folge sein. Um solche Rauchquellen zu minimieren, kann man das Fleisch vor dem Grillen mit einem Küchenpapier abtupfen, um überschüssiges Öl aufzusaugen.

Fazit – Welcher Holzkohlegrill ist gut?

Gute Holzkohlegrills sollten einen stabilen Stand und ein Grillrost aus Edelstahl oder mit Emaille-Beschichtung haben. Unsere Testsieger konnten bei diesen Kategorien punkten. Ein Grillwagen wie, der von Tepro bietet viele Vorteile gegenüber einem klassischen Kugelgrill wie der von Weber. Dazu gehört ein arretierter Deckel, eine größere Grillfläche mit viel Platz für Grillgut und Ablageflächen. Wer nicht so viel Platz hat, auf seiner Terasse ist jedoch auch mit einem Grill von Weber gut beraten. Der Grillrost bei diesem Holzkohlegrill ist aus Edelstahl und hat einen großen Durchmesser. In unserem Test haben wir sowohl einen Grillwagen und einen Kugelgrill zu unseren Favoriten erklärt. Die Holzkohlegrill-Modelle haben beide sowohl Vorteile, als auch Nachteile. Wer genügend Platz hat und gerne mit Holzkohle grillt, ist mit einem Holzkohlegrill-Wagen gut bedient. Aber auch das Grill-Ergebnis beim klassischen Kugelgrill von Weber ist gut und konnte sich in unserem Test beweisen. Für das perfekte Grillen mit einem Holzkohlegrill ist auch die richtige Kohle wichtig. Unseren Vergleich der besten Holzkohlen können Sie in unserem Holzkohle Test nachlesen.

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